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Nico Kern / Wahlkreis  
     
Allgemein:
Name: Nico Kern
Wohnort: Viersen
Heimatstadt: Köln
Wahlkreis:
Crew: Nierspiraten
Geschlecht: Männlich
Jahrgang: 1972

 Ausbildung & Beruf: 
Gelernter Beruf: Volljurist und Bankkaufmann

Ausgeübter Beruf: Rechtsanwalt

 twitter & Co: 
twitter: TeilerDoehrden

facebook:

Abgeordnetenwatch:
 
Persönliches:

Lieblingszitate: Wer die Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, wird am Ende beides verlieren. (Benjamin Franklin) Nichts ist mächtiger als eine Idee, deren Zeit gekommen ist. (Victor Hugo)

Lieblingsfilme: Unter anderem "Fight Club".

Lieblingsbücher: Grundgesetz

Musikgeschmack: Robbie Williams

Über mich:

Ich bin in Köln geboren und zur Schule gegangen. 1992 habe ich Abitur gemacht und zunächst eine Banklehre absolviert. Bei der Bank hielt es mich aber nicht, stattdessen habe ich anschließend Jura studiert. Nach meinem zweitem Staatsexamen 2003 habe ich den Beruf des Anwalts ergriffen. Zurzeit arbeite ich in einer Rechtsanwaltskanzlei in Viersen.

In meiner Freizeit spiele ich gerne Tennis.

Mitgliedschaften: Ich war nie Mitglied in Parteien oder politischen Organisationen.

 Politik: 
Warum bin ich in der Piratenpartei?:

Ich glaube, dass viele meiner Generation von dem derzeitigen Parteiensystem angewidert sind und sich deshalb von der Politik verabschiedet haben. Es galt als unchic, sich aktiv politisch zu engagieren. Parteien werden als Klüngelvereine wahrgenommen. Es geht meistens weniger darum, an der politischen Willensbildung teilzunehmen. Vielmehr wird eine Parteimitgliedschaft bislang eher als berufliches Sprungbrett benötigt. Um sich wirklich politisch beteiligen zu können, muss man lange dabei sein, den notwendigen Stallgeruch haben und in den entsprechenden Gremien der Partei sitzen. Das war jedenfalls mein Eindruck.

Mit der Piratenpartei hat jetzt eine Partei die politische Bühne betreten, auf die dieses Klischee nicht passt. Jedes einzelne Mitglied kann sich mit seinen Ideen einbringen, ist antrags- und stimmberechtigt, ohne dass man sich diese Möglichkeit erst durch lange Parteizugehörigkeit quasi "erdienen" muss. Es ist eine sprichwörtliche Mitmach-Partei.

Mitglied bei den PIRATEN geworden bin ich aber, weil mich die klare Position der Piratenpartei zum Erhalt unserer Grundrechte überzeugt hat. Die Vorratsdatenspeicherung und Internetsperren sind Instrumente eines Überwachungs- und Bevormundungsapparates, die mit der freiheitlich-demokratischen Grundordnung des Grundgesetzes nicht in Einklang zu bringen sind. Die Piratenpartei ist die einzige politische Kraft, die diese Entwicklung zum Überwachungsstaat ernsthaft und kompromisslos bekämpft.

Obwohl das Bundesverfassungsgericht die Vorratsdatenspeicherung vorerst untersagt hat, sind die Bestrebungen auf allen politischen Ebenen unübersehbar, die Informationsfreiheit zu untergraben und den Bürger bis ins Kleinste zu überwachen. Aus der aktuellen Debatte seien hier nur ELENA (Elektronischer Entgeltnachweis) und der Jugendmedienschutzstaatsvertrag (JMStV) genannt. Weitere Stichworte auf internationaler Ebene sind INDECT und ACTA. Die Piratenpartei ist das Ausrufezeichen in der politischen Auseinandersetzung, das den Machthabern in diesem Land signalisiert: Wir lassen uns nicht widerspruchslos unsere Grundrechte nehmen.

Und deswegen sage ich seit letztem Jahr voller Stolz so wie viele andere auch: Ich bin Pirat!

In welchen Landtagsausschüssen möchte ich arbeiten?:

Inneres und Justiz

     

 

Piraten vor Ort